Die Klassische wird heutzutage weltweit von Masseuren, Physiotherapeuten und Ärzten praktiziert und ist daher eine der bekanntesten Massageformen. Das liegt unter anderem daran, dass die Klassische Massage wissenschaftlich und medizinisch anerkannt ist und es keine Zweifel an ihrer Wirkung gibt.
Man unterscheidet die Massage in Ganz- und Teilkörperbehandlung.
Von einer Ganzkörpermassage spricht man, wenn mehr oder weniger alle Körperregionen massiert werden. Dies schließt gewöhnlich Füße, Beine, Arme, Hände, Rücken, Schultern und Nacken ein. Zu den Teilmassagen gehören z.B. Rückenmassage, Schulter- und Nackenmassage, Armmassage, Beinmassage und Beckenmassage.
Es ist vorteilhaft, die Muskeln im Problembereich durch Wärme vorzubereiten; Fango und Infrarotstrahler gelten dafür als standardisierte Methoden. Oft wird die Wärmetherapie zusammen mit der klassischen Massage verordnet.
Die Technik der klassischen Massage besteht aus:
Streichungen (Efleurage) – wirkt erwärmend und beruhigend
Knetungen (Petrissage) – löst Verspannungen
Reibungen (Friktion) – wirkt durchblutungsfördernd und schmerzlindernd
Klopfungen (Tapotement) – aktiviert die Muskulatur, löst Verspannungen
Erschütterungen (Vibration) – wirkt entspannend und beruhigend
Die klassische Massage dient vor allem zur Vorbeugung und Behandlung von Verspannungen der Muskulatur. Außerdem dient sie auch zur Entspannung und allgemeinen Lockerung sowie der Verbesserung der Durchblutung von Haut und Muskulatur.